Allgemeine Geschäftsbedingungen (Privatkunden)
Stand: Juli 2026
§ 1 Geltungsbereich und Anbieter
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) regeln die vertraglichen Beziehungen zwischen Cinean Media, Inhaber Andreas Neymeyr (nachfolgend „Auftragnehmer“), und seinen Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“).
(2) Diese AGB gelten ausschließlich für Verträge mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
(3) Die AGB sind in ihrer jeweils gültigen Fassung auf der Website cinean.de einsehbar, speicher- und ausdruckbar.
§ 2 Angebot und Vertragsabschluss
(1) Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind.
(2) Der Vertrag kommt durch die Annahme des Angebots durch den Auftraggeber in Textform (z. B. per E-Mail oder durch Klick auf einen entsprechenden Bestätigungs-Button im Rahmen eines Online-Angebots) oder durch eine Auftragsbestätigung des Auftragnehmers in Textform zustande.
§ 3 Leistungsumfang, Mitwirkungspflichten und Fremdleistungen
(1) Der genaue Umfang der Leistungen (Werk oder Dienstleistung) ergibt sich aus dem Angebot oder der Auftragsbestätigung.
(2) Der Auftraggeber unterstützt den Auftragnehmer bei der Erbringung der Leistungen, indem er erforderliche Informationen, Daten, Inhalte (wie Fotos, Texte, Logos) oder Zugänge unentgeltlich und rechtzeitig zur Verfügung stellt. Der Auftraggeber versichert, dass er zur Nutzung und Weitergabe dieser Inhalte berechtigt ist.
(3) Soweit für die Erfüllung des Auftrags Fremdleistungen (z. B. Models, Sprecher, Druckereien, Musiklizenzen) erforderlich sind, beauftragt der Auftragnehmer diese als Subunternehmer im eigenen Namen und auf eigene Rechnung, es sei denn, es wird ausdrücklich vereinbart, dass der Auftraggeber den Drittanbieter direkt beauftragt.
§ 4 Honorare, Zahlungsbedingungen und Anzahlung
(1) Alle Preise verstehen sich als Bruttopreise inklusive der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Sofern nicht anders vereinbart, ist bei Auftragserteilung eine Anzahlung in Höhe von 30 % des vereinbarten Gesamthonorars fällig. Die Restzahlung ist nach Abnahme des Werkes bzw. vollständiger Erbringung der Dienstleistung fällig.
(3) Rechnungen sind ohne Abzug innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum zur Zahlung fällig.
§ 5 Nutzungsrechte und Eigentumsvorbehalt
(1) Alle erbrachten Leistungen und Werke bleiben bis zur vollständigen Bezahlung des Gesamthonorars Eigentum des Auftragnehmers.
(2) Nach vollständiger Bezahlung räumt der Auftragnehmer dem Auftraggeber die für den Vertragszweck erforderlichen Nutzungsrechte ein. Sofern nicht anders vereinbart, wird ein einfaches, nicht-übertragbares Nutzungsrecht für den privaten Gebrauch eingeräumt. Eine kommerzielle Nutzung oder Verwertung bedarf einer gesonderten Vereinbarung in Textform.
(3) Rohdaten und offene Projektdateien (z. B. ungeschnittene Videoclips, Rohdateien im Bildbereich) sind nicht Teil der vertraglichen Leistung, es sei denn, dies wurde ausdrücklich vereinbart.
§ 6 Eigenwerbung und Promotion
Der Auftragnehmer darf die erstellten Werke (z. B. Fotos oder Videos, auf denen der Auftraggeber oder andere Personen erkennbar sind) nur dann für eigene Werbezwecke (z. B. auf Social Media oder im eigenen Portfolio) nutzen, wenn der Auftraggeber hierzu vorab eine ausdrückliche, separate Einwilligung erteilt hat. Diese Einwilligung ist freiwillig und kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.
§ 7 Abnahme
(1) Der Auftragnehmer zeigt dem Auftraggeber die Fertigstellung des Werkes an. Der Auftraggeber ist zur Abnahme verpflichtet, sofern das Werk keine wesentlichen Mängel aufweist.
(2) Der Auftraggeber hat das Werk innerhalb von 10 Werktagen nach Bereitstellung zu prüfen. Das Werk gilt als abgenommen, wenn der Auftraggeber innerhalb dieser Frist keine Mängel rügt, vorausgesetzt, der Auftragnehmer hat den Auftraggeber bei Beginn der Frist ausdrücklich und gesondert auf diese Bedeutung seines Verhaltens (fiktive Abnahme) hingewiesen.
§ 8 Widerrufsrecht und Stornierung
(1) Gesetzliches Widerrufsrecht: Verbrauchern steht bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und bei Fernabsatzverträgen (z. B. Vertragsschluss per E-Mail oder Link) ein gesetzliches 14-tägiges Widerrufsrecht zu. Die Details entnehmen Sie bitte der separaten Widerrufsbelehrung.
(2) Stornierung außerhalb des Widerrufsrechts: Tritt der Auftraggeber außerhalb des gesetzlichen Widerrufsrechts vom Vertrag zurück, kann der Auftragnehmer eine angemessene Entschädigung für die bereits getroffenen Vorkehrungen und Aufwendungen verlangen. Diese beträgt:
- Bis 30 Tage vor geplantem Leistungsbeginn: 10 % des Gesamthonorars.
- 29 bis 14 Tage vor geplantem Leistungsbeginn: 30 % des Gesamthonorars.
- Weniger als 14 Tage vor geplantem Leistungsbeginn: 50 % des Gesamthonorars.
Dem Auftraggeber bleibt der Nachweis ausdrücklich gestattet, dass dem Auftragnehmer kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
§ 9 Gewährleistung und Haftung
(1) Bei Mängeln der erbrachten Werkleistungen gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.
(2) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Auftragnehmers, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
(3) Bei leicht fahrlässiger Verletzung von Kardinalpflichten (Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf) ist die Haftung des Auftragnehmers auf den vertraglich vorhersehbaren, typischen Schaden begrenzt.
(4) Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
§ 10 Besondere Bedingungen für einzelne Leistungsbereiche
(1) Dem Auftragnehmer steht künstlerische Gestaltungsfreiheit zu. Reklamationen bezüglich der künstlerischen Auffassung sind ausgeschlossen, sofern das Werk dem vorab vereinbarten Stilrahmen entspricht.
(2) Bei wetterabhängigen Außenaufnahmen vereinbaren die Parteien bei schlechtem Wetter einen kostenfreien Ersatztermin. Bereits entstandene direkte Fremdkosten (z. B. bereits angefallene Reisekosten) trägt der Auftraggeber, sofern das Wetterrisiko nicht ausdrücklich vom Auftragnehmer übernommen wurde.
(1) Drohnenflüge sind wetter- und ortsabhängig. Die finale Entscheidung über die sichere Durchführung eines Fluges liegt allein beim Piloten des Auftragnehmers.
(2) Der Auftragnehmer ist für die Einholung aller erforderlichen luftfahrtrechtlichen Genehmigungen verantwortlich. Kann ein Flug aus rechtlichen oder wetterbedingten Gründen nicht stattfinden, wird ein Ersatztermin vereinbart.
(3) Der Auftraggeber unterstützt den Auftragnehmer dabei, eventuell erforderliche Zustimmungen von privaten Grundstückseigentümern für den Überflug einzuholen.
(1) Der Auftragnehmer erstellt die Website nach dem aktuellen Stand der Technik zum Zeitpunkt der Fertigstellung.
(2) Der Auftragnehmer haftet nicht für spätere Funktionsstörungen, die durch eigenmächtige Änderungen des Auftraggebers, Updates von Drittanbietern (z. B. WordPress-Plugins) oder Änderungen beim Hosting-Provider nach der Abnahme entstehen.
§ 11 Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt streng nach den Vorgaben der DSGVO und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG). Details sind in der Datenschutzerklärung auf der Website des Auftragnehmers abrufbar.
§ 12 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Diese Rechtswahl gilt bei Verbrauchern nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.
(2) Es gelten die gesetzlichen Regelungen zum Gerichtsstand. (Eine Vereinbarung des Gerichtsstands am Sitz des Auftragnehmers ist gegenüber Verbrauchern unwirksam).
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.